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Fit für Industrie 4.0 – Die Zusammenarbeit mit IT-Partnern

In einem intelligenten Produktionsnetzwerk müssen alle Komponenten im höchsten Maß kommunikationsfähig sein. Eine entscheidende Herausforderung ist der Austausch von Daten zwischen Automatisierungskomponenten unterschiedlicher Hersteller. Das erfordert zwingend offene Standards für die Kommunikation. Open Core Engineering verbindet das effiziente Software-Engineering der SPS-basierten Automatisierung mit IT-basierten Lösungen und Technologien in vernetzten Anlagen auf Basis offener Software- und Kommunikationsstandards.

Die bislang in der Maschinenwelt verwendeten Programmiersprachen stoßen in neuen Produktionsnetzwerken mit tiefer funktionaler und datentechnischer Verbindung zwischen SPS-basierten Maschinensteuerungen und IT-basierten Anwendungen an Ihre Grenzen. Industrie 4.0 verlangt deshalb von intelligenten Automatisierungskomponenten und adaptiven Maschinen eine ausgeprägte Unterstützung mehrsprachiger Gesamtlösungen. Mit unserem Automatisierungsbaukasten mit Connected Intelligence schaffen Maschinenhersteller sowohl die Voraussetzungen für intelligente und adaptive Maschinenmodule als auch für die Integration IT-basierter Lösungen.

Auf verschiedene Softwareanwendungen spezialisierte und im Markt etablierte IT-Anbieter erarbeiten aktuell mit Bosch Rexroth über Open Core Engineering gemeinsame Lösungen für Anwendungsfälle innerhalb von Industrie 4.0. Dadurch eröffnen sich dem Maschinenbau ungeahnte Möglichkeiten, verfügbare IT-basierte Tools und Lösungen einfach mit der Maschinenautomation zu verbinden. Die zehn Partner-Unternehmen präsentieren auf der SPS IPC Drives ihre Softwarelösungen für die vernetzte IT-Automation in Verbindung mit dem Connected Intelligence-Baukasten von Rexroth.

Bosch ATMO

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre etwa 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern.

Agile und flexible Fertigungen sichern die Zukunft. Wir bieten die passenden Software- und Hardwarelösungen. Über den gesamten Wertschöpfungsprozess sind Maschinen, Services, Devices und Anzeigeinstrumente vom Sensor bis zur Cloud vernetzt. Wandelbare Automation macht individuelle Produkte und kleine Losgrößen möglich, sodass Maschinen flexibel eingesetzt und unterschiedliche Aufgaben übernehmen werden können. Dabei steht der Mensch im Mittelpunkt. Durch die kollaborative Robotik ist das perfekte Zusammenspiel von Mensch und Maschine möglich.

Wir präsentieren das MES Starter Kit, ein kostengünstiges produkt- und herstellerunabhängiges Manufacturing Execution System. Das Einsteigerpaket bietet alle Funktionen für eine effiziente und transparente Fertigung, da die Maschinenschnittstellen sowie Dienste für Wartungsmanagement und den Shopfloor Management Cycle enthalten sind. Das MES Starter Kit kann flexibel um andere Module des Shopfloor Management Portfolios erweitert werden.

Bosch INST (Bosch ProSyst)

Bosch Software Innovations, das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe, konzipiert, entwickelt und betreibt weltweit innovative Software- und Systemlösungen, die unsere Kunden sowohl im Internet of Things (IoT) als auch im klassischen Enterprise-Umfeld voranbringen. Unseren Fokus legen wir dabei auf die Themenfelder Mobilität, Energie, Fertigungsindustrie und Gebäude.

Transparenz schaffen. Produktivität erhöhen. Kosten senken.

Industrie 4.0 bedeutet für uns Vernetzung von Maschinen und Geräten und die Entwicklung von intelligenten Lösungen, die unterstützen, aktuelle und auch zukünftige Herausforderungen in Fertigung und Logistik zuverlässig zu meistern. Unsere Softwarelösungen sammeln, visualisieren und analysieren Maschinen- und Sensordaten und schaffen so nutzbringende Informationen.

Wir zeigen auf der SPS IPC Drives an verschiedenen Beispielen, wie unsere Software Maschinen und Geräte intelligent über ein IoT Gateway vernetzt und Transparenz schafft. In nahezu Echtzeit werden die generierten Produktions- und Prozessdaten erfasst und direkt verarbeitet. So wird der Überblick über den Zustand der einzelnen Maschinen ermöglicht.

Dassault Systèmes

Ziel von Industrie 4.0 ist es, die Flexibilität der Fertigung zu erhöhen, um die steigende Nachfrage nach kundenspezifischen Produkten zu erfüllen. Dies ist eine neue Herausforderung: Anlagenbauer müssen Systeme entwickeln, die intelligenter und besser mit ihrem Ökosystem verbunden sind.

"Wir zeigen, wie Maschinenhersteller die Inbetriebnahmephase eines Fertigungssystems, mit der Kombination aus dem Rexroth Portfolio und der Lösung von Dassault Systèmes, wesentlich verkürzen können."

Georg Kraft, Industrial Equipment Business Experience Consulting Senior Director

Sehen Sie sich das Statement von Georg Kraft auf der SPS IPC Drives an

Eclipse

Der Erfolg von Industrie 4.0 hängt stark ab von der Definition geeigneter Architekturen und Standards. Wichtiger jedoch ist die Verfügbarkeit von Entwicklungswerkzeugen und Software-Plattformen, die zwei Welten verbinden: Die der Fabrikautomatisierung mit anderen Systemen im Umfeld von Industrie 4.0.

"Wir sind der Meinung, dass das Internet der Dinge Open Source Software benötigt, um erfolgreich umsetzbar zu sein. Hier auf dem Stand von Bosch Rexroth geben wir einen Überblick über aktuelle Ergebnisse der Eclipse IoT Working Group. Und wir demonstrieren dies an konkreten Beispielen. Nehmen wir die Skriptsprache Eclipse Lua."

Benjamin Cabé, IoT Community Evangelist

Sehen Sie sich das Statement von Benjamin Cabé auf der SPS IPC Drives an

iTAC

Die iTAC Software AG, ein eigenständiges Unternehmen der Dürr Group, bietet internetfähige Informations- und Kommunikationstechnologien für die produzierende Industrie. Das 1998 gegründete Unternehmen zählt zu den führenden MES-Herstellern. Die iTAC.MES.Suite ist ein Cloud-fähiges Manufacturing Execution System, das weltweit in unterschiedliche Industriezweige zum Einsatz kommt. Weitere Lösungen zur Umsetzung der Industrie 4.0-Anforderungen runden das Portfolio ab.

Die Industrie 4.0 ist nur mit vernetzten Maschinen und Prozessen umsetzbar. Es gilt, jetzt die Weichen hierfür zu stellen. Im Bereich der Fabrikautomation sollte der Fokus auf folgenden Faktoren liegen: Integration von Sensoren und Aktoren durch IoT-Plattformen; Vernetzung und Kommunikation; Datenerfassung und -analyse; Maschinenüberwachung sowie Mensch-Maschine-Schnittstellen.

iTAC zeigt die vertikale Integration von der Steuerungsebene über MES in die Cloud. Die SPS wird hierbei über eine direkte Integration mittels Java in das MES (iTAC.MES.Suite) eingebunden und dabei in die Lage versetzt in nahezu Echtzeit Transaktionen im MES auszulösen. Die Integration kann unter Ausnutzung der Möglichkeiten der Open Core Engineering in der Hochsprache Java entwickelt und entweder auf der SPS selbst oder auf einem externen Rechner laufen. Dadurch werden die Integrationsaufwände drastisch minimiert und gleichzeitig die Kommunikation zwischen Steuerungsebene und MES transaktionssicher gestaltet.

MathWorks

Das Thema Industrie 4.0 hat für MathWorks zwei Ausprägungen: Zum einen die virtuelle Inbetriebnahme von Maschinen mit der Plattform Simulink. Damit verkürzen Maschinenhersteller ihre Engineeringzeiten und können Extremsituationen ohne Gefahr für die Hardware simulieren. Zum anderen wird die Analyse von Produktions- und Maschinendaten mit MATLAB, beispielsweise für Predictive Maintenance, ermöglicht.

"Wir zeigen, wie Maschinenhersteller über Open Core Engineering unsere Plattformen MATLAB und Simulink nutzen können, um Prozesse zu simulieren und anschließend automatisch Code zu generieren. Durch Open Core Engineering kann dieser Code ohne manuelle Neuprogrammierung direkt auf Rexroth-Steuerungen übertragen werden."

Philipp Wallner, Industry Manager, EMEA - Industrial Automation & Machinery

Schauen Sie sich das Statement von Philipp Wallner auf der SPS IPC Drives an

Microsoft

Microsoft ist weltweit führender Hersteller von Standardsoftware, Services, Geräten und Lösungen. Sie helfen Menschen sowie Unternehmen aller Branchen und Größen ihr Potenzial voll zu entfalten. Sicherheit und Zuverlässigkeit, Innovation und Integration sowie Offenheit und Interoperabilität stehen bei der Entwicklung aller Microsoft-Produkte im Mittelpunkt.

Die digitale Transformation der Fertigungsindustrie erfordert die Vernetzung von Geräten und umfangreiche Datenverarbeitung um ein besseres Verständnis und eine genauere Kontrolle des Herstellungsprozesses zu erreichen. Microsoft stellt hierfür eine offene, flexible und skalierbare Cloud und lokale Plattform zur Verfügung, die Industriestandards umsetzt und moderne Kundenlösungen ermöglicht.

Microsoft zeigt die Integration der Steuerung in die Cloud Plattform Azure und die Möglichkeit der Nutzung zahlreicher Plattformdienste. Schwerpunkte sind die plattformübergreifende Anbindung an die Services zur Datenverarbeitung und die automatisierte Steuerung. Die Möglichkeiten von Open Core Engineering können damit durch Datenverarbeitung in der Cloud und Anbindung weiterer Lösungen erweitert werden.

National Instruments

Eines der wichtigsten Stichworte, wenn über Industrie 4.0 geredet wird, ist die Vernetzung. Neue Systeme müssen hier verschiedenste Applikationsbereiche zusammenführen. Dazu müssen bestehende Systeme mit noch mehr Intelligenz ausgestattet werden. Um dies zu realisieren, setzt National Instruments auf einen plattformbasierten Ansatz, bestehend aus Software und Hardware.

"Wir zeigen, wie Maschinenhersteller ihren Programmieraufwand drastisch reduzieren können. Im Fokus steht für uns eine neue Lösung für einfachere Bewegungsaufgaben, die in Kooperation beider Unternehmen entstanden ist. Dabei bieten wir ein Paket aus LabVIEW, unseren CompactRIO-Steuerungen und genau darauf abgestimmten Antriebspaketen von Rexroth."

Manuel Hofmann, Staff Technical Marketing Engineer - Embedded Control and Monitoring (Central Europe)

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Oracle

Webbasierte Technologien und Softwarelösungen, wie sie Oracle anbietet, stehen zunehmend im Interesse von Maschinen- und Anlagenbetreibern. Die Sprache Java dringt dabei als wichtigste Sprache in Enterprise- und Internet-basierten Anwendungen zukünftig auch in die Automatisierung vor. Die breite Verfügbarkeit von Java-basierten und plattformunabhängigen Lösungen, mit Oracle als stärkstem Anbieter, eröffnet ein enormes Innovationspotenzial in der Automatisierung.

"Wir zeigen an drei Beispielen wie wir unsere Lösungen über Open Core Interface mit der Automation zu Industrie 4.0-Anwendungen verschmelzen: Erstens – Cloud Service, zweitens – Datenstromanalyse und – Überwachung, drittens Level 3: Java in der Automation"

Dr. Rainer Eschrich, Master Principal Sales Consultant

Schauen Sie sich das Statement von Reiner Ernst auf der SPS IPC Drives an